Wochenendausflug ins schöne Zillertal

Siegfried Bäumel 

 

Wochenendausflug ins schöne Zillertal

Jahresfahrt der „Hilfsgemeinschaft“ Ostbayerns führte nach Österreich

Regensburg/Straubing. (sb)

Angenehmes, herbstliches Reisewetter war vorhergesagt, als   sich am vergangenen Wochenende 50 Mitglieder der Selbsthilfegruppe der „Hilfsgemeinschaft der Dialysepatienten und Transplantierten Regensburg/Straubing e.V.“  auf den Weg ins österreichische Zillertal machten.  Auf einer bestens organisierten Busfahrt der Fa. Wufka mit Chauffeur Heribert Gerstl und Vorsitzendem Siegfried Bäumel legte man nach einer kleinen Kaffeepause mit Kuchen den ersten Halt in Kramsach ein, um dort den  „Museumsfriedhof“ mit den originell verfassten Grabtafeln zu besuchen. Sinnige Inschriften an den Grabkreuzen waren hier zu lesen wie beispielsweise „Hier ruht der Lehrer Krug, der Kinder, Weib und Orgel schlug“ oder „Hier ruht mein lieber Arzt Herr Grimm  und alle, die er heilte, neben ihm“.

Vorbei an der Glasstadt Rattenberg und den „Holzwelten“ von Fügen führte der Weg nun zur Erlebnis-Sennerei im Zillertal. Dort wurde die Reisegruppe nach dem schmackhaften Mittagessen mit traditionellen Schmankerln aus der Sennereiküche durch den Familienbetrieb der Schausennerei geführt, eine groß angelegte Käserei, welche die  Milch von 400 österreichischen Almbauern zu schmackhaften Käsesorten wie harten Bergkäse, Graukäse und diverse Heumilch- und Joghurtprodukte  verarbeitet.  Beim „Genusslöffeln“ konnte man sich vom feinen Geschmack all der vielen  Produkte überzeugen. Im Dorf Hollenzen zogen festlich geschmückte Rinder in einem kleinen Almabtrieb an den Schaulustigen vorüber.

Mittlerweilen war es Nachmittag geworden und alle freuten sich schon auf das wunderschöne 4*Alpendomizil in Mayrhofen, in dem der Gruppe großzügige Zimmer und Appartements zugewiesen wurden. Den späten Nachmittag verbrachte man je nach Lust und Laune im Wellnessbereich des Hotels oder bei einem kleinen Bummel durch das schmucke Mayrhofen. Nach einem feudalen Abendessen klang bei alten Songs und Liedern, zu denen auch das Tanzbein geschwungen wurde, der Abend aus.

Am Sonntag brachte der wendige Busfahrer Heribert die interessierte Reisegruppe nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet über den Gerlospass zu den Krimmler Wasserfällen, den mit 320 Metern Falltiefe in drei Kaskaden längsten Wasserfällen Europas. Beeindruckt von dieser Naturgewalt nahm man anschließend bei einem Krimmler Wirt das Mittagessen ein, um über Mittersil und Pass Thurn die Heimreise anzutreten. Die vielen schönen Eindrücken und gemeinsamen Erlebnisse ließen den oft grauen Alltag eines Patienten vergessen. 

       

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